Das Trimmen des Fells

 

Hundepflege ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Ein gepflegter Hund fühlt sich wohl und Gesundheit zeigt sich auch am Fell.

Der Begriff "Trimmen" stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Stutzen oder Nachschneiden. Gemeint ist aber das Auszupfen von toten und bestimmten gesunden Haaren aus dem Fell. Dies kann beispielsweise mit den Fingern oder mit einem Trimmmesser erfolgen.

Getrimmt werden sollten Hunderassen mit rauhaarigem Fell. Dazu gehören natürlich vor allem Terrier, die ein rauhaariges Fell besitzen, zum Beispiel der Airedale-Terrier, Cain-Terrier, Parson-, Jack-Russel-Terrier, aber auch Schnauzer und Rauhaardackel. (Rauhaar bezeichnet einen Haartyp mit dichten, hartem und buschigem Haar und dichter Unterwolle am gesamten Körper. Das Fell muss eine geschlossene Decke ergeben.) Durch Züchtungen von entsprechenden Hunderassen wurde das Fell robust und schützte außerordentlich gut gegen Wasser. Allerdings fand der normale Fellwechsel nicht mehr statt und die Hunde waren in der Lage, das ganze Jahr über im Einsatz sein zu können (z. B. Jagdhunde). Um das Fellwachstum anzuregen und Hautreizungen sowie Ekzemen vorzubeugen, sollte trotzdem das abgestorbene Deckhaar entfernt werden. Die lose Unterwolle hingegen kann einfach ausgekämmt werden.

Das Trimmen sollte regelmäßig (ca. alle 3-4 Wochen) durchgeführt werden. Die Schutzfunktion des Fells wird hierbei nicht beeinträchtigt.


Das Fell wird gezupft

Natürlich ist das keine Lieblings-
beschäftigung

Aber Frauchen darf dabei sein und
trösten

Nach getaner Arbeit gibt es auch
ein Lob für gutes Benehmen

Ein Vorher- und  ...

... ein Nachher-Bild