Toxoplasmose

 

Toxoplasmose ist eine durch die Infektion mit Toxoplasma gondii (Sporentierchen) hervorgerufene Infektion. Eine hochgradige Durchseuchung der Bevölkerung ist serol. nachgewiesen, man schätzt, dass der Prozentsatz der Infizierten dem jeweiligen Lebensalter entspricht. Die Toxoplasmose ist seit 1979 nicht mehr meldepflichtig, lediglich die angeborene Form.

In der Schwangerschaft und im Kindesalter besteht eine ausgesprochen krankhafte Veränderung zum ZNS (Zentralnervensystem), geschwulstähnliche Veränderungen im Gehirn können mit röntg.nachweisbaren Verkalkungen ausheilen. Im späteren Alter schwindet die Bevorzugung des ZNS. Entzündungserscheinungen und Erreger können dann fast in allen inneren Organen nachgewiesen werden.

Bei akutem (und subakutem) Verlauf Lymphknotenschwellung besonders am Hals, uncharakteristisches Fieber, Angina, grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden,

In der Schwangerschaft:

Bei einer Schwangeren mit den Parasiten können Erreger über Plazenta und Nabelschnur in den kindlichen Organismus gelangen. Der Erregerübertritt kann zu einer Früh- oder Todgeburt führen.

Nach der Geburt können folgende Symptome auftreten:

Verkalkung im Gehirn, Gelbsucht, Vergrößerung der Leber und Milz, Krampfneigung, Trinkfaulheit, Verzögerung der geistigen Gesamtentwicklung, Augenzittern, Versteifung der Arme u. Beine,

 

Übertragen wird die Toxoplasmose durch Katzen, vor allem durch Katzenkot, der infektiöse Parasitenstadien enthalten kann.