Tierheilpraktikerin Birgit Zwilling

Ernährung

 

Die optimalste Ernährung ist das BARFEN

Es ist nicht schwer, wenn man einiges beachtet.

Man füttert pro kg/KGW bei einem ausgewachsenen Hund  2-3%  vom KGW und bei einem Welpen 4-6% vom KGW.

 

Dieses setzt sich folgt zusammen:

70-80% tierische und den Rest pflanzliche Nahrung

 

Der tierische Teil setzt sich wie folgt zusammen:

50% Muskelfleisch, 20-25 % tierisches rohes Fett und 15-25% rohe Fleischknochen.

Man sollte immer das Auftauwasser dazu geben, weil es die wasserlöslichen Vitamine enthält. Man darf es aber nie unter Lufteinschluss auftauen, weil sich sonst die Clostridium botulinum Bakterien bilden und diese dann für das Tier tödlich ist.

Bei den Fleischsorten darf man auf keinen Fall rohes Schweinfleisch wegen dem Aujetzki Virus füttern. Auch Rindfleisch ist keine gute Wahl. Weil Rinder heute nur noch mit Silage und Soja gefüttert werden, ist diese Fleischsorte ein massiver Allergieauslöser.

Wenn man Kehlkopf oder Kopffleisch füttert, muss man drauf achten, dass dieses schilddrüsenfrei ist. Sonst kann mein Tier daran erkranken.

Gemüse sollte man immer pürieren und manche Sorten sollte man auch leicht dünsten, damit sie besser verdaut werden.

 

Damit das Futter auch ausgewogen ist finden sie hier ein paar Tipps:

Knochen enthalten Eisen, Fett, Mineralien, Enzyme und Calcium. Man kann diese ganz geben oder gewolft. Natürlich gibt es auch Hunde, welche diese nicht vertragen. Dann kann man sie mit Eierschalenpulver oder noch besser mit dem Natur Min ersetzen.

Natürlich muss man bei dem Eierschalenpulver auf Bioqualität achten.

 

Ich empfehle keine Innereien, auch wenn es überall empfohlen wird. Dazu lesen sie bitte den Beitrag über die Leber.

Damit aber kein Mangel entstehen kann verwende ich das Aloe Vera Gel da es alles lebenswichtige enthält. Natürlich kann man die Mineralien und Vitamine anders ersetzen.

Selen: ist in Kokosnüssen und Paranüssen enthalten

Folsäure: ist im Eigelb, Hülsenfrüchte, Nüssen, rote Bete, Spinat, Brokkoli

Jod: Ananas, Michprodukte (Ziegenmilch), Äpfel, Eigelb, Seefisch

Kupfer: Obst, Nüssen

Zink: Nüssen, Hefe, Eigelb

Vitamin A: Eigelb, Möhren, Aal

B12: Eigelb, Frischkäse, Rotbarsch

E: Himbeeren, Nüssen, Eigelb

 

Nüsse sollte man aber immer reiben, damit sie besser aufgeschlüsselt werden. Bei den Eiern darf man nur das Eigelb geben. Denn das rohe Eiklar bindet das wichtige Biotin im Darm. Wenn das Eiklar aber gekocht ist, kann man es ohne bedenken geben.

Auch sollte man nicht zu viel vom Mangold, Spinat, Grünkohl, Rharbarber, Amaranth füttern, da es die Calcium Aufnahme hemmt.

Aber auch ein zu viel an gewissen Vitaminen und Mineralien kann dem Körper schaden.

Wie z.B.:

A= Lebererkrankungen und es kommt schneller zu Knochenbrüchen

B6= schaden dem Nervensystem

D= erzeugt Nierensteine

E= erzeugt eine Muskelschwäche und fördert den Lungenkrebs

Folsäure= führt zur  Übelkeit und Blähungen

Jod= erzeugt ein Schilddrüsenproblem und fördert die Speichelbildung

Kupfer= führt zum erbrechen und erzeugt eine Leberzirrhose

Selen= Haarverlust und Krallenprobleme, dazu riecht er noch nach Knoblauch

Zink= verändert die roten und weißen Blutkörperchen

C= erzeugt Nierensteine und zerstört den Zahnschmelz

 

Hier sind nur ein paar Beispiele genannt , weil es sonst den Rahmen des Buches sprengen würde.  Ich empfehle immer, sich mit einem guten Barfberater in Verbindung zusetzten und sich einen Plan erstellen zu lassen, wenn man sich das Futter selbst zusammenstellen möchte.

Man beachte bitte auch, dass ein erkranktes Tier anders gefüttert werden muss. Natürlich sollte man diese auch immer barfen. Denn das ist die optimalste Ernährung.

Man kann es sich aber viel einfacher machen, wenn man seinem Tier tägl. das gute Aloe Vera Gel und die spez. Artic Kapseln unters Futter gibt. Aber auch hier sollte man sich beraten lassen, damit die Dosierung auch auf das Tier abgestimmt wird.

 

© Birgit Zwilling