Tierheilpraktikerin Birgit Zwilling

Aloe Vera in der Tiermedizin

Aloe Vera Pflanze Miller

Von den über 300 bekannten Aloe-Arten ist die Aloe Barbadensis (Miller), die sogenannte „Aloe Vera“ diejenige Art, welche für die herausragendsten Wirkungen auf den tierischen & menschlichen Organismus bekannt ist. Das aus ihren Blättern gewonnene Mark ist vor allem reich an lebensspendenden Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, Aminosäuren und Polysacchariden. In Verbindung mit den ebenfalls enthaltenen Bioflavonoiden und Ballaststoffen ergibt sich ein einzigartiges Spektrum vitalitäts- und gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe. Wissenschaftlich nachgewiesen ist derzeit ein Gesamtspektrum von ca. 400 verschiedenen Inhaltsstoffen; diese sind – soweit ihrer Wirkungsart nach gewünscht – in naturbelassener Form in der vielfältigen Produktpalette von FLP enthalten.

 

Allgemeines

Die Menge der in Aloe Vera enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe ist im Vergleich zur quantitativen Beschaffenheit synthetischer Nahrungsergänzungsprodukte zwar verhältnismäßig gering, doch die Erkenntnisse der modernen wissenschaftlichen Vitaminforschung zeigen, dass nicht die Menge eines Vitalstoffes vordergründig ausschlaggebend für seine Wirksamkeit ist, sondern viel mehr Art und Weise seiner Beschaffenheit, also seiner Qualitäten. So ist die natürliche Herkunft eines konsumierten Vitamins ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Im ganzheitlich betrachteten Zusammenhang sind aber auch ganz besonders das gleichzeitige Vorhandensein anderer Vitalstoffe, z. B. von anderen Vitaminen oder von Bioflavonoiden sowie die richtige Verarbeitung der Rohstoffe als wichtige Qualitätskriterien hervorzuheben. Die Kombination der hier skizzierten Kriterien ist letztlich für den Wert und die Sinnhaftigkeit eines Vitalproduktes ausschlaggebend.

 

Vitamine
Das Vorhandensein von Vitaminen in unserer Nahrung ist für die Aufrechterhaltung vielfältiger Funktionen

im Organismus unbedingt notwendig. Vitamine müssen in bestimmter Menge mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie unser Körper in der Regel nicht selbst herstellen kann. Beispiel einerAusnahme, die wie so oft in der Regel bestätigt: In der Leber wird lebensnotwendiges Vitamin K synthetisiert, welches für eine gesunde Blutgerinnungsfähigkeit benötigt wird. Der Mangel an einem einzigen Vitamin kann das Leben des ganzen Individuums gefährden. Medizingeschichtlich sind z. B. vor allem die Vitamin-C-Mangelerscheinungen von Seeleuten am bekanntesten; die C-Avitaminose führt zueiner Brüchigkeit der Blutgefäße mit der Folge allgemeiner Blutungen, zum Ausfallen der Zähne und zu Zahnfleischentzündung sowie zu allgemein verzögerter Wundheilung und Abwehrschwäche.

 

Vitamin B1 (Thiamin)
Unterstützt die normale Funktion des Nervensystems, der Muskulatur und der Herztätigkeit. Es ist notwendig für einen gesunden Zellstoffwechsel sowie für den Aufbau gesunden Organgewebes.

 

Vitamin B2 (Riboflavin)
Das “Hautvitamin”: wichtig für Entwicklung gesunder Haut, fester Nägel und gesundem Haar. Es wirkt positiv auf den Stoffwechsel von Haut, Darm und Leber ein; ein Mangel führt zu Störungen und Erkrankungen in diesen Bereichen. Beim Welpen verursacht ein Mangel Wachstumsstörungen.

 

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Ist an vielfältigen Stoffwechselvorgängen beteiligt; wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus.

 

Vitamin B12 (Cobalamin)
Wichtig für die gesunde Blutbildung; unentbehrlich für die Funktion der Nervenzellen und des Stoffwechsels.

 

Folsäure
Von allgemeiner Bedeutung für eine gute Blutbeschaffenheit und den anabolen Stoffwechsel. Wichtig für säugende Hündinnen da es den Milchfluss steigert.

 

Niacin/ Nikotinsäure
Besonders wichtig für die körpereigene Bildung von Hormonen; unterstützt Nervensystem und Gehirnfunktion.

 

B-Carotin (Provitamin A)
Ein wichtiges Antioxidans, d.h. es kann negative Oxidationsprozesse an der Zelle aufheben,„entradikalisieren“. Darüber hinaus kann es im Körper in Vitamin A umgebaut werden, wo es dann vor allem für die Bildung des Sehpurpurs im Auge wichtig ist. So verbessert es das Sehvermögen und wird deshalb auch als „Augenvitamin“ bezeichnet.

 

Vitamin C (Ascorbinsäure)
Wirkt stark antioxidativ, stärkt die allgemeine Abwehr- und Immunkraft des Organismus, fördert Wundheilungsprozesse und ist wichtig für Wachstum und Regeneration von Blutgefäßen, Zähnen, Zahnfleisch und Knochen.

 

Vitamin E (Tocopherol)
Ähnlich wie Vitamin C starke antioxidative Wirkung; das “Vitalitäts- oder Leistungsvitamin”. Wertvoller Schutzfaktor für alle Körperzellen, verzögert den Alterungsprozess der Zellen und somit des Menschen. Beschleunigt die allgemeine Regeneration, wirkt regenerativ auf die Bildung von Bindegewebsstrukturen, wie z. B. Bandscheiben oder Blutgefäße.

 

Mineralstoffe

Calzium und Phosphor

Wichtig vor allem zur gesunden Knochenbildung und für gesunde Zähne.

 

Kalium
Wichtig für die gesunde Funktion von Nerven-, Muskel- und Herzmuskelzellen.

 

Eisen
Wichtiger Baustein der roten Blutkörperchen, die für den Transport von Sauerstoff zuständig sind.

 

Natrium und Chlorid
Basismineralstoffe des menschlichen Organismus.

 

Magnesium
Vor allem für die gesunde Funktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven zuständig.

 

Mangan
Wichtig für den anabolen Stoffwechsel sowie die Fortpflanzungsfähigkeit.

 

Kupfer
Wichtiges Bestandteil von Enzymen, wichtig bei der Pigmentbildung von Haut und Haaren.


Chrom

Reguliert den Zuckerstoffwechsel; beugt Diabetes (Zuckerkrankheit) vor.


Zink
Immunaktivator; wichtig für die allgemeine Wundheilung und bei der Regeneration von Infekten. Hebt allgemein die Vitalität.

 

 Die Zelle – Basis des Stoffwechsels

Die Zelle ist der kleinste Baustein alles Lebendigen; alle gesunden (physiologischen) und kranken (pathophysiologischen) Abläufe in einem lebendigen Organismus haben ihre Ursache und ihre Entsprechung in der Zelle. Die Zelle verfügt über alle wesentlichen Charakteristika und Fähigkeiten, wie sie ein komplex aufgebauter Organismus aufweist:

  • Wachstum
  • Bewegung
  • Stoffwechsel
  • Vermehrung
  • Vererbung

Trotz verschiedenartigster Spezialisierung der Zellen zeigen sie in ihren einzelnen Bestandteilen viele Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen. So verfügt jede Zelle über sogenannte „Organellen“, also kleine Organe, die ähnlich wie Organe im tierischen Organismus bestimmte Aufgaben haben.

 

Aufgaben der einzelnen Zellorganellen

 

1. Das raue endoplasmatische Retikulum (RES)

Das RES besteht aus Bläschen, deren miteinander verbundene Innenräume wie ein Kanalnetz durch die Zelle führen. Im RES werden vor allem Lipide (Fette) und Proteine (Eiweisse) produziert.

 

2. Der Golgi-Apparat (benannt nach Camillo Golgi, Pathaloge, 1843 – 1926)

Der Golgi-Apparat übernimmt die vom RES produzierten Proteine und ist für die Produktion von Polysacchariden zuständig. Die von ihm produzierten Stoffe umgibt er mit einer Membran, deren Aufgabe man mit der einer „versandfertigen Verpackung“ beschreiben kann. Die so „verpackten“ Stoffe, z. B. hergestellte Hormone, werden dann durch die Zellmembran aus der Zelle heraus in das Blut-Kreislauf-System abgegeben, um im Stoffwechsel des Organismus ihre Wirkung freizusetzen.

 

3. Die Mitochondrien

Die Mitochondrien werden auch als „Energiekraftwerke der Zelle“ bezeichnet. Hier findet die Kohlehydrat und Fettverbrennung statt, hier wird die Energie gewonnen, die der Organismus als Lebenskraft (= Vitalität) benötigt. Zellen von Organen mit besonders intensiver Stoffwechselaktivität besitzen mehr Mitochondrien, als diejenigen Zellen stoffwechselärmerer Organe. So sind zum Beispiel Leberzellen und (Herz) Muskelzellen besonders reich an Mitochondrien. Wissenschaftlich betrachtet ist die Anwesenheit von Mitochondrien in den Zellen auf die ursprüngliche Symbiose der Zelle mit ausserzellularen Bakterien zurück zu führen, d.h. ähnlich wie unsere Darmbakterien eigenständige Lebensformen im tierischen Organismus darstellen, waren auch die Mitochondrien früher eine eigenständige Lebensform, die von der Zelle über eine lange Evolutionsphase hinweg letztlich vollständig in die Zelle integriert wurde. Der Beweis für diese Hypothese liefert die in den Mitochondrien nachzuweisende bakterielle DNS (Erbinformation).

 

4. Der Zellkern

 Der Zellkern enthält die Träger der Erbinformation, die sogen. Desoxyribonukleinsäuren, abgekürzt: DNS oder auch DNA (englisch: scid = Säure). Jede Zelle enthält alle Erbinformationen des ganzen Organismus, doch entscheidend ist die Fähigkeit der Zelle, nur ganz bestimmte Informationen davon umzusetzen und so die ihr zugedachten Aufgaben optimal zu erfüllen.

 

5. Die Zellmembran

Die Zellmembran ist keine Organelle. Aber doch auch ein komplexer Zellanteil mit wichtigen Funktionen. Die Membran besteht aus Phospholipiden und anderen Fettmolekülen.

Die Funktionen der Zellmembran

 – Abgrenzung des Zellinneren gegen den ausserzellulären Raum

– „Stoffwechsel“ – die Zelle nimmt z. B. Nährstoffe von außen auf (Phagozytose), und gibt Stoffwechselabfälle (Schlackenstoffe) nach außen ab (Exozytose); bei der Abgabe von synthetisierte Hormone oder Enzymen spricht man von Sekretion. Für dieser Stoff-Transport von innen nach außen und umgekehrt wird Energie benötigt

– Voraussetzung zu Gewebebildung:

Die Zellmembran wird auf schematisierten Grafiken oft mit glatter Struktur dargestellt. In Wirklichkeit ist sie von unebener Struktur mit vielen antennenartigen Gebilden, der sogen. „Glykokalix“: Dieser Saum aus Polysaccarid- = Kohlehydratsträngen ist für die Kommunikation der Zelle verantwortlich. So kann die Zelle erkennen, ob die Zelle neben ihr eine Zelle des gleichen Gewebes darstellt, mit der sie sich somit verbinden muss, oder aber ob es sich aber um eine andere angrenzende Struktur handelt, gegen die sie sich abzugrenzen oder gar zu wehren hat. Durch die Funktion der Glykokalix wird auch das geordnete Gewebe- und Organwachstum gesteuert, unkontrolliertes Zellwachstum (wie z. B. bei Krebs oder bei gutartigen Wucherungen) werden dadurch gesunderweise verhindert.

 

Inhaltsstoffe der Aloe Vera

 

Aminosäuren

– einfachste Eiweißbausteine

– essentiell / nicht-essentiell

– stoffwechsel-aktiv

– steuern biochemisches Gleichgewicht

– essentiell für Gewebeaufbau / Regeneration

 

 essentielle Aminosäuren in Alo Vera

– Leucin

– Phenylalanin

– Methionin

– Lysin

– Valin

– Isoleucin

– Threonin

– Tryptophan

 

 Nicht-essentielle  Aminosäuren

Asparginsäure, Glutaminsäure, Alanin, Arginin, Cystein, Glycin, Histidin, Serin, Tyrosin, Prolin,

Hydroxyprolin

 

  Enzyme („Fermente“)

  • Steuern und beschleunigen chemische Reaktionen (Stoffwechselvorgänge) in lebenden Organismen,

ohne Beeinflussung ihres Gleichgewichts

  • Amylase (Verdauungsenzym, kohlehydratspaltend)
  • Lipase (Verdauungsenzym, fettspaltend)
  • Protease (Verdauungsenzym, eiweißspaltend)
  • Cellulase (cellulosespaltend)
  • Bradykinase (schmerz- und entzündungshemmend, immunstimulierend)
  • Kreatin-Phosphokinase (wichtig für die Energiegewinnung in den Muskelzellen)
  • Alkalische Phosphatase
  • Katalase

 

Saponine
– oberflächenaktive Seifenstoffe; reinigend, antiseptisch

 

Organische Säuren
– Salicylsäure – schmerzstillend und durchblutungsfördernd

 

Anthrachinone (in der Blattrinne)

– abführend

– antibakterielle Eigenschaften

– ohne jegliche Toxizität

  • Aloin
  • Barbaloin
  • Emodin

 

Enzyme

– steuern und beschleunigen chemisch Reaktionen (Stoffwechselvorgänge) in lebenden Organismen

– verbessern die Blutfliessfähigkeit (Viskosität)

– steigern die Erythrozyten-Flexibilität

– verbessern das lokale Stoffwechselgeschehen

– unterstützen den Abbau und Abtransport von Immunkomplexen und Zellgiften

– stimulieren die Phagozytoseleistung der Makrophagen

– bauen Proteine ab, die in das Gewebe ausgetreten sind

– führen zur Rückbildung entzündlicher Schwellungen

– verhindern überschiessende entzündliche Reaktionen

– Heilungsvorgänge durch Aktivierung der Fibroblasten

 

Die Wirkung  von Enzymen

Wissenschaftliche Erkenntnis:

„Um den optimalen Nutzen aus vitalstoffreicher Ernährung zu ziehen ist es empfehlenswert, Enzyme,

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente  in kombinierter Form ein zu nehmen!“

 

Mono- und Polysaccharide

= Kohlehydrate

– bestehend aus 1 oder mehrerer C-Atome

 

 Funktion der Polysaccharide:

– wichtiger Grundnahrstoff

– wichtig als Gerüstsubnstanzen

– Bestandteil von Proteinen und Lipiden

– Acemannan

– Glucose (Zellbrennstoff)

– Cellulose (Faserstoffe)

– Mannose (Baustoff für Zellmembranen)

 

 Acemannan (Polysaccharid):

– Basis für alle verbindungsschaffenden Zellen

– Haut (und ihre Anhangsgebilde)

– Grundgerüst der Knochen

– Gelenke

– Sehnen

– Bänder

– Gefäßwände

 

„Binde- und Stützgewebe“

 – wichtig für:

 – Immunsystem

– Entgiftung

– Schutz der Zellen gegen Erreger

 

Eigenschaften von Aloe auf der Haut

– Dringt sehr schnell in die Haut ein (3-4 > Wasser)

– Aktiviert die Produktion kollagener, elastischer Fasern durch die Fibroblasten (6-8 mal)

– Fördert die Durchblutung

– Hilft gegen Viren, Bakterien und Pilze (Herpes, Soor, ect.)

– Wirkt desinfizierend und fördert die Wundheilung

– Stabilisiert den Säureschutzmantel der Haut

 

Immer wieder wird uns die Frage gestellt wie hoch ist der Anteil in mg der einzelnen Inhaltsstoffe. Das kann niemand beantworten da es sich ja um ein Gemüse handelt.

Ich stelle dann immer die Gegenfrage: „Wie hoch ist der Gehalt an Nährstoffen in mg z.B. in einem Apfel.“

Für den Nährstoffgehalt in einem Gemüse/Obst spielen viel Faktoren eine große Rolle.

Wie z.B. :

  • Sonnenbestrahlung ?
  • Sonnentage ?
  • Sorte ?
  • Standort ?
  • Sorte ?
  • Wie wurde es angebaut ?
  • Wie wurde es geerntet ?
  • Wie wurde es gelagert ?

 

Die Aloe Vera benötigt 365 Tage Sonne im Jahr und ist erst mit 4 Jahren erntereif. Die wird nicht chemisch gedüngt oder gespritzt oder bestrahlt. Nach der Ernte (per Hand) muss sie innerhalb von 4 Std. verarbeitet und stabilisiert sein, da sie sonst oxydiert und ihre guten Eigenschaften verliert. Gerade die Stabilisierung spielt hier eine sehr große Rolle und die Firma Forever besitzt auf dieses Verfahren ein Patent. Und dieses Verfahren unterscheidet die einzelnen Hersteller voneinander.

Seit 4000 Jahren wird die Aloe Vera schon verwendet ob als Nahrungsergänzungsmittel oder in der Medizin. In einigen Ländern ist sie sogar ein Teil des Studiums bei den Ärzten. Es gibt über Anwendungen der Aloe Vera in der Veterinärmedizin auch einige Literatur  ( Quelle: Dr. David Urch )

  • 1791 die erste Veterinärhochschule wird in London gegründet
  • Mitte des 18.Jahrhundert  gab es die ersten Berichte vom TA George Skevington 
  • 1895  TA Wallis Hoare
  • 1950 Gottshall et al.
  • 1953 Lushbaugh & Hales
  • 1959 Rovatti and Brennan
  • 1975 Morthway R.B.
  • 1985 Coats B. und Holland R.
  • 1991 Baxter G.M.
  • 1992 Swaim S.F.,Riddle K.P. und McGuire
  • 1996 Green,Peter
  • 1999 Cochrane C.&Knottenbelt
  • 1999 Symonds
  • 2001 D.Platt
  • 2001 H.Kaye
  • 2002 B.Fintl und McGorum
  • 2003 D.Anderson
  • 2003 R.Jackson
  • 2003 W.R. Allen

 

hier sind nur einige Wissenschaftler bzw. Tierärzte genannt, welche die positive Wirkung der Aloe Vera in der Medizin erforscht haben.

Haben sie sich alle geirrt, weil sie positiven Eigenschaften von manchen heutzutage in Frage gestellt werden?

Hat sich die Menschheit schon vor 4000 Jahren geirrt ?

Oder wird der Mensch heutzutage von der Pharmazie oder von manchen Barfberatern manipuliert durch falsche Beratung?

Diese Fragen möge jeder für sich selbst beantworten.

 

© Birgit Zwilling 2016 

Es gibt einige Hersteller die Produkte mit Aloe Vera anbieten, welche nicht aloinfrei sind. Diese schaden der Gesundheit, da sie stark abführend wirken. Wichtig ist es also vor allem darauf zu achten, dass diese Produkte der Aloe Vera aloinfrei sind.

Die Firma Forever bietet in meinen Augen bis heute die besten Aloe Vera Präparate an. Die Firma ist auch weltweit Marktführer mit einer Erfahrung von 35 Jahren.

In Aloe Vera Pflanze befinden sich 75 Nährstoffe und über 270 Vitalstoffe, das ist wissenschaftlich belegt.

Die wichtigsten im Gel sind:

  • Lignin
  • Saponine
  • Anthraquione
  • Mineralien: Kalzium, Natrium, Eisen, Kalium, Chrom, Magnesium, Zink, Mangan, Kupfer
  • Vitamine A, C, E, B1, B2, B6, B12, Folsäure, Cholin, Nikotinsäure
  • Aminosäuren
  • Salizylsäure
  • Fettsäuren
  • Polysaccharide
  • Acemannan ist : immunstärkend, bildet Gelenkschmiere, antiviral, antibakteriell,antimykotisch, fördert die Bakterienflora im Darm

Die Anthraquione werden unterteilt in:

  • Chrysophansäure – unterstützend bei Hautkrankheiten
  • Emodin – unterstützend bei Hautkrankheiten
  • Zimtsäure – hilft bei der Beseitigung von toten Hautzellen
  • Antrazen – wird zu DMSO verarbeitet, entzündungshemmend

Eigenschaften:

Anthraquione wirken schmerzstillend, besitzen wachstumsreduzierende Eigenschaften bei Viren, Bakterien und Pilzen.

Aloe Vera hat folgende Eigenschaften:

  • natürlicher Reiniger
  • entgiftend und ausleitend
  • dringt durch seinen Ligningehalt in die tieferen Hautschichten ein
  • spendet Feuchtigkeit
  • entfernt tote Hautschichten
  • verbessert die Durchblutung und den Stoffwechsel
  • wirkt gut beim Knorpelaufbau und bei Gelenkbeschwerden
  • fördert die Wundheilung
  • verbessert die Darmtätigkeit (hilft auch bei Darmpilzen)
  • schmerzstillend
  • antiviral, antibakteriell, antimykotisch
  • fördert die Blutgerinnung
  • entzündungshemmend
  • reduziert den Juckreiz
  • wirkt gut bei Stoffwechselproblemen
  • stärkt und regt das Immunsystem an
  • senkt bei Entzündungen die Körpertemperatur
  • steigert die Fruchtbarkeit
  • sorgt für mehr Vitalität
  • keine Nebenwirkungen
  • verträglich auch mit anderen Medikamenten
  • dringt 3 – 4 mal so schnell in die Haut ein wie Wasser

Die Wirksamkeit wurde in über 200 klinischen Untersuchungen in verschiedenen Forschungsinstituten der Welt nachgewiesen.

Viele meiner Patienten sind durch positive Erfahrungen, genau wie ich, überzeugt von den Aloe Vera Präparaten. Damit ich mir auch ein eigenes Bild machen konnte, habe ich selbst die Produkte getestet. Denn nur dann erkennt man die Wirkung und kann darüber berichten.

Die Aloe Vera Präparate ergänzen meine weiteren Behandlungsmethoden.

Da unsere Tiere genauso wie wir Menschen an den schädlichen Umweltgiften leiden, nehmen auch hier die Erkrankungen immer mehr zu. Zum Beispiel die Hauterkrankungen: Immer mehr Tiere sind betroffen. Das liegt sowohl an den Umweltgiften als auch an der Ernährung (Infos unter dem Punkt Entgiftung des Körpers). Dieses sind die zwei Hauptpunkte der meisten Hauterkrankungen.

Daher empfehle ich allen meinen Patienten/Kunden mit dem Aloe Vera Gel vorzubeugen. Denn wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, entstehen erhebliche Arztkosten und Leid für Tier und Besitzer.

Wenn Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Am besten kann man sich den Unterschied erklären, wenn man sich die Zusammensetzung und den Geschmack von Fruchtsaft und Fruchtnektar vor Augen führt.

Für die Herstellung der Aloe Vera-Produkte werden reife Blätter geerntet und filetiert. Hierbei ist die Technik ein wichtiges Kriterium, denn das Aloin sollte restlos entfernt sein! Falls nicht, entsteht ein sehr bitterer Geschmack des Endproduktes, und die Gefahr an Durchfallerkrankungen für Mensch/Tier steigt.

Damit die vielen Inhaltsstoffe der Aloa nicht verloren gehen, sollten die Blattfilets unmittelbar weiterverarbeitet werden. Es sind weit über hundert lebensnotwendige Stoffe enthalten, die es zu schützen gilt!

Der alles entscheidende Unterschied aber ist, dass zur Saftherstellung zumeist die Blattfiletmasse getrocknet und erst später weiterverarbeitet wird, indem dieser Trockenmasse Wasser zugeführt wird. Daher darf hier auf der Verpackung „aus 100% Aloe Vera (Saft)“ stehen. Für die weitere Fabrikation von Aloe Vera (Drinking) Gel wird das Aloin-freie Blattfilet gereinigt und quasi sofort abgefüllt.

Es besteht also wirklich aus dem reinen Aloe Vera! Wenn man sich für ein Produkt entscheiden will, sollte man unbedingt auch auf eine Zertifizierung zur Qualitätssicherung achten. Forever hat im Augenblick acht Gütesiegel.

Im Laufe des Lebens werden einige Tonnen Futter durch den Darm geschleust. Dadurch entstehen über kurz oder lang Abnutzungserscheinungen. Doch das Superorgan Darm hat es eine Strategie entwickelt, um dem entgegen zu wirken, denn wöchentlich die Darmschleimhaut. Das ist überlebenswichtig, da nur dadurch die Nährstoffe über den Dünndarm in den Körper gelangen können und die Tiere gesund halten.

Der Darm des Embryos ist im Mutterleib völlig steril Erst bei der Geburt im Geburtskanal gelangen die ersten Bakterien durchs Maul, die Schnauze usw. in den Körper und vermehren sich rasant. Später spielt dann der Zufall eine Rolle, welche Bakterien sich bilden, .z.B. durch die Nahrung, Umweltgifte…. Aus diesem Grund bildet jedes Tier seine eigene Darmflora und die beeinflusst dann das ganze Leben.

Die Darmbakterien helfen dem Tier nicht nur bei der Nahrungsverwertung, eine wichtige Aufgabe ist die Zusammenarbeit mit dem Immunsystem. Über 70% unseres Immunsystems liegt im Darm.

Man geht davon aus, dass über 170 verschiedene Darmbakterien im Darm leben. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Darmbakterien in 3 typischen Darmbakterien-Gemeinschaften leben. Dieses nennt man Enterotypen.

Darmtypen:
1 Bacteroides = Leitbakterien, bauen Zucker schnell ab und geben es an den Körper weiter.
2 Prevotella = produzieren Vitamine
3 Ruminococcus = spalten unverdauliche Zellulose in Zucker auf

Früher konnte man die einzelnen Bakterienarten nicht so genau bestimmen bzw. kannte man sie nicht, da die Bakterien durch Sauerstoff sofort zerfielen. Aus diesem Grund hatte man nur den Escherichia coli in Proben gefunden, da er Sauerstoff verträgt. Er kommt gar nicht so häufig vor, wie wir immer dachten. Er macht nur 0,5% der Darmbakterien aus.

„ Die Haut ist der Spiegel des Darms“
Der Darm beeinflusst auch die Psyche, das ist heute wissenschaftlich
bewiesen.

Bei einer Erkrankung sollte man immer einen THP oder TA aufsuchen um eine
genaue Diagnose erstellen zu lassen.

Für jegliche Äußerungen übernehme ich keine Haftung,sondern weise lediglich auf eine natürliche Alternative hin.

Copyright by Birgit Zwilling
Die Rechte der Verbreitung jeglicher Art sind vorbehalten.

Unsere Tiere werden permanent zum Tierarzt geschleppt, durch dessen Behandlung Entgiftungsorgane oftmals noch mehr belastet werden!
Hund, Katze oder Pferd sammeln in ihrem Körper im Laufe des Lebens durch Wurmkuren, Impfungen, Präparate gegen Parasiten (Flöhe/Zecken), Medikamente, Umwelteinflüsse, aber auch durch die tägliche Nahrung (mit chemischen Konservierungsstoffen und überdosierten Mineralien) Gifte und andere schädliche Stoffe an, die ihr Organismus mit der Zeit nicht mehr abzubauen vermag.

Bei vielen Tieren zeigen sich erste Anzeichen dafür an Haut und Fell oder an Verdauungsproblemen, die vom Tierhalter zunächst gar nicht bemerkt bzw. nicht richtig gedeutet werden können.

Trockene oder nässende Ekzeme, immer wiederkehrende Augen- bzw. Ohrenentzündungen, schlecht heilende Wunden, Pfotenekzeme, Analdrüsenentzündungen, Pilzerkrankungen, Warzen, ständiger Juckreiz, schuppende Haut, stumpfes oder brüchiges Fell, Fellverlust oder unangenehmer Körpergeruch sind Symptome für eine Überlastung des Immunsystems. Andere Tiere leiden unter ständigen Verdauungsstörungen: Blähungen, Kotabsatzschwierigkeiten, Schleimbeimischungen im Kot und breiiger Kot zeigen an, dass der Darm bereits beeinträchtigt ist, auch wenn das Allgemeinbefinden des Tieres ansonsten nicht gestört ist.

Gerade Welpen werden, bezogen auf ihr geringes Körpergewicht und Volumen, schon extrem mit Chemie in Form von Wurmkur und Impfungen in ihren ersten Lebenswochen belastet.

Aus diesen Gründen muss der Körper entgiftet werden!

So schlimm die Entgiftungssymptome sich auch für den Hundehalter darstellen mögen – sie sind nicht gefährlich und dauern auch normalerweise nicht länger als etwa drei Monate.

Die Dauer der Entgiftung ist abhängig vom Organismus des Hundes und seinem Stoffwechsel bzw. wie schnell dieser in der Lage, ist die Giftstoffe auszuleiten, und sie ist auch davon abhängig, wie stark der Hund mit Toxinen belastet ist.

Wer seinem Hund gerne helfen möchte, kann versuchen, durch geeignete Kräuter oder homöopathische Behandlungen dessen Immunsystem zu stärken, so dass er weniger unter den unangenehmen Begleiterscheinungen der Entgiftung zu leiden hat.

Eine Entgiftung besteht eigentlich aus 3 Schritten:
Zuerst muss der Darm gereinigt werden, damit er wieder aufnahmefähig für wichtige Nährstoffe wird und die Darmmotorik wieder in Gang kommt. Dabei werden die Darmzotten von abgelagerten Schlackenstoffen befreit. Schlackenstoffe sind in der Regel unzureichend verdaute Futterreste (z.B.vom Fertigfutter), die im Darm anfangen zu gären und zu vergammeln, aber auch Ablagerungen von Tabletten, Wurmkuren und vielem anderen.

Der zweite wichtige Schritt ist die Entgiftung der Entgiftungsorgane wie Leber, Milz, Nieren, aber auch der Haut. Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan, wenn sie nicht mehr – natürlich im Zusammenspiel mit den anderen Entgiftungsorganen – optimal arbeiten kann, kommt es wegen Überlastung unter anderem zu den zuvor geschilderten Symptomen.

Erst danach kann und muss der zuvor sanierte Darm wieder aufgebaut werden. Dies geschieht durch, für den Darm positive Bakterien, die die Nähstoffaufnahme im Darm optimieren, Blähungen reduzieren und für eine gesunde Darmflora sorgen!

Nicht umsonst heißt es: „Gesundheit entsteht im Darm“ oder „Der Darm ist das Immunsystem des Körpers“ oder “Die Haut ist der Spiegel des Darms“!

Siehe auch: „Der Körper ist übersäuert“ und „Der Darm“

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